Um 1123/24 wetterte Bernhard von Clairvaux in einem Brief an seinen Freund Wilhelm von Thierry gegen das, was damals an plastischem Schmuck in Kirchen auch zu sehen war, nämlich lächerliche Monstren, Fabelwesen oder Affen. Auch im Augsburger Dom findet sich einiges, was auf den ersten Blick nicht zwingend in die christliche Bildmitteilung gehört, zum Beispiel Fratzen oder grimmige Löwen. Sie gehören in den Kontext der mittelalterlichen Literatur und Kunst, sind oft mehrdeutig auslegebar und immer ein Spiegel der Lebenswelt.
Um 1123/24 wetterte Bernhard von Clairvaux in einem Brief an seinen Freund Wilhelm von Thierry gegen das, was damals an plastischem Schmuck in Kirchen auch zu sehen war, nämlich lächerliche Monstren, Fabelwesen oder Affen. Auch im Augsburger Dom findet sich einiges, was auf den ersten Blick nicht zwingend in die christliche Bildmitteilung gehört, zum Beispiel Fratzen oder grimmige Löwen. Sie gehören in den Kontext der mittelalterlichen Literatur und Kunst, sind oft mehrdeutig auslegebar und immer ein Spiegel der Lebenswelt.