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12 Okt

Fachschulung Blumenzwiebeln

Botanische Praxis und spirituelle Impulse zum Erntedankfest

Montag 12.10.2026 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
„Die Blumenzwiebel ist ein kleines Glaubenswunder. Sie sieht unscheinbar aus, fast wie tot. Doch in ihr steckt der gesamte Bauplan für eine wunderschöne Blüte!
Warum Blumenzwiebeln gerade zu Erntedank?
Erntedank feiert traditionell die Früchte des Jahres. Die Blumenzwiebel schlägt die Brücke zur Zukunft: Wir legen im Herbst den Grundstein für das neue Leben im Frühjahr. Sie ist das Symbol der Hoffnung mitten im Herbst.
Themenliste
Tag 1:Botanisches Fachwissen & Sortiment
• Frühjahrsblüher (Fokus Erntedank): Tulpen, Narzissen, Krokusse und Allium werden genau jetzt im Herbst
gepflanzt. Sie brauchen den Kältereiz des Winters.
• Sommerblüher: Dahlien und Gladiolen werden im Frühjahr gepflanzt.
• Qualität erkennen: Zwiebeln müssen fest, schwer und frei von Schimmel sein. Nur eine gesunde Zwiebel trägt
die Kraft zum Erblühen in sich.
Tag 2: Praxis
• Die richtige Behandlung für gutes Gedeihen:
• Pflanztiefe: Faustregel = Doppelt so tief pflanzen, wie die Zwiebel hoch ist.
• Staunässe verhindern: Zwiebeln faulen bei zu viel Nässe. Eine Drainage (Sand) im Pflanzloch schützt sie.
• Der richtige Boden: Durchlässige, nährstoffreiche Erde schenkt der Zwiebel die Kraft zum Wachsen.
Tag 3: Spiritueller Impuls – Wachsen, Gedeihen & Wiedererblühen
„Die Blumenzwiebel ist ein kleines Glaubenswunder. Sie sieht unscheinbar aus, fast wie tot. Doch in ihr steckt der gesamte Bauplan für eine wunderschöne Blüte. Was können wir daraus für uns schlussfolgern:
1. Das Vertrauen im Dunkeln: Wenn wir die Zwiebel im Herbst in die dunkle, kalte Erde legen, sehen wir nichts
mehr von ihr. Es erfordert Vertrauen. Das erinnert uns an die Zeiten im Leben, in denen es dunkel ist.
Gott wirkt oft im Verborgenen, wenn wir es nicht spüren.
2. Die richtige Pflege: Damit die Zwiebel im Frühjahr erblüht, braucht sie gute Erde und Schutz vor Fäulnis.
Auch unsere Seele braucht die richtige Pflege, um zu gedeihen: Das Gebet, die Gemeinschaft und Gottes
Wort.
3. Das Wiedererblühen (Hoffnung & Auferstehung): Nach dem kalten Winter bricht das Leben unaufhaltsam
durch. Die Zwiebel stirbt in ihrer alten Form, um als herrliche Blume neu aufzuerstehen. Das ist die
Kernbotschaft unseres Glaubens: Am Ende siegt das Leben. Dafür danken wir an Erntedank – für die
sichtbaren Früchte und für die Hoffnung, die im Verborgenen reift.“
Tag 4: Praktische Übung: Jeder Teilnehmer erhält verschiedenste Blumenzwiebeln, diese pflanzen wir gemeinsam ein ein vorbereitetes Beet ein!
Quelle: KEB Landkreis Augsburg

Mitwirkende

Wolfgang Baur
Leiter/in
Gemeindereferent